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Samstag, 31. Dezember 2016

Happy New Year!

Es war ziemlich still auf diesem Blog in den letzten Monaten. Einer der guten Vorsätze für das Neue Jahr wird daher sein, wieder häufiger etwas zu posten. Vorerst mit Fotos vergangener Aufenthalte - bis wir wieder da sind, wird es noch etwas dauern.
Im neuen Jahr beginnen wir dann aber tatsächlich mit der Aufteilung unseres Lebens auf zwei Standorte Die Kanada-Aufenthalte werden damit auch länger :-)
 
Bis wir wieder nach Vernon können, ist das Haus an Freunde von Nachbarn vermietet und somit kanadisch weihnachtlich geschmückt:

 

Im Moment ist es in Vernon untypisch kalt: die Temperaturen liegen zwischen -5 und -10 Grad, für den Beginn des neuen Jahres sind sogar Temperaturen zwischen -12 und -20 Grad angekündigt.
Dafür ist der Himmel klar und es liegt dichter Schnee. Die Nachbarn versüßen uns die Wartezeit mit Fotos unseres winterlichen Hauses.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Sonnenuntergänge

Die Sonnenuntergänge in Vernon sind spektakulär und unser Deck ist genau in Richtung Sonnenuntergang ausgerichtet. Darum heute einfach ein paar kitschige Bilder.


Im Laufe des Sonnenunterganges lösen sich die Wolken meist auf, der See ist bleifarben und die Konturen treten immer stärker hervor.


Manchmal hat man zu Beginn des Sonnenunterganges ein ganz unwirkliches Licht,

 

das sich aber auch in die scharfen Konturen auflöst


 bis der Anblick fast einem abstrakten Gemälde ähnelt.


Erinnert doch an Mark Rothko, oder?


Freitag, 3. Juni 2016

Longspoon Loop

Auf dem Gelände von Predator Ridge gibt es über 25 km Wanderwege bzw. Mountain Bike Trails. Dabei handelt es sich um rudimentär befestigte und regelmäßig freigeschnittene Waldwege.


Bei uns geht der Longspoon Loop entlang und so bin ich bei schönem Wetter hier entlang gewandert um dann weiter zur Outlook Cabin und der Outdoor Yoga Platform zu kommen.
 
Wie überall hier in der Gegend ist es ziemlich steil, man hat also unweigerlich genügend Gelegenheit die Landschaft zu bewundern - so schnell kommt man nicht vom Fleck.
 
Im Mai war noch alles dicht grün und am Blühen. Das ändert sich dann im Laufe des Sommers. Am Wegrand standen z.B. Lupinen



oder auch intensiv duftende Wildrosen


Kleine Tümpel gab es auch - und dort leider auch Stechmücken. Die sind dann aber im Sommer selten, da ist ihnen zu heiß :-). Wenn man nicht in der Nähe von Teichen war, hatte man auch jetzt kein Problem mit den Mücken.


Die Ausblicke zwischendurch sind aber den ein oder anderen Mückenstich auch wert.


Die Outdoor Cabin ist ein Blockhaus-Kiosk auf dem Golfplatz, mit einer Terrasse mit Ausblick über den Golfplatz und auf den See und die umliegenden Berge.


Ich wollte dann aber weiter zur Outdoor Yoga Platform. Ein Stück weiter unten geht ein Weg steil den Berg hinauf, mit einem Schild, das freundlich darum bittet die Golfcarts hier stehen zu lassen. Die kämen vermutlich auch gar nicht hier rauf.
Es gibt im Sommer einmal wöchentlich einen Yogakurs, der vom Fitness-Center hierhin wandert, Yoga macht und dann wieder zurück wandert. Wirklich ein besonderer Ort:


Die Platform liegt abgeschieden oberhalb des Golfplatzes und bietet einen wunderbaren Ausblick über den See und die Landschaft. Durch die Bauweise hat man das Gefühl über der Landschaft zu schweben - entspannend auch ohne Yoga.


 

Dieses Schild habe ich dann erst auf dem Rückweg gesehen. Sonst wäre mir so allein im Wald doch ein bisschen mulmig gewesen...








Sonntag, 10. April 2016

Predator Ridge wird 25!





In Kanada ist das durchaus bereits ein bemerkenswertes Alter.
1991 war die offizielle Eröffnung des Predator Ridge Resort, damals noch im Besitz von Barrie Wheeler und der Paterson Familie. Sie hatten 1989 die alte Neigel Ranch gekauft und darauf einen Golfkurs mit Unterkünften entwickelt.
 
Die Gegend gehörte ursprünglich zum Stammesgebiet der Interior Salish. 1876 wurde hier dann das Commonage Reservat gegründet, das vom östlichen Okanagan Lake bis zum Kalamalka Lake  reichte und 100 km² groß war. Ureinwohner und Siedler nutzten das Land friedlich gemeinsam als Viehweide.
1889 wurde ein größeres Reservat weiter im Norden eingerichtet und das Gelände an Alfred C. Craw verkauft.
1890 wurde dann die Commonage Road gebaut. Sie führt noch heute nach Predator Ridge und weiter zum Okanagan Lake - wurde zwischenzeitlich aber vermutlich mehrfach modernisiert.
Anfang des 20. Jahrhunderts kaufte Neil McQuarie das Gelände. Die damals erbaute Blockhaus-Scheune steht noch heute.
Das Land wechselte dann noch mehrfach den Besitzer. 1925 kaufte es die Neigel Familie und führte dort bis 1956 eine Ranch.
1979 erfolgte der Verkauf an ein Konsortium aus Kamloops, das dort erstmals einen Golfplatz plante. Die Planungen verliefen allerdings im Sande - bis dann 1989 Barrie Wheeler und die Patersons kamen.
 
2007 erfolgte der Verkauf an die heuten Eigner, die Firma Wesbid. Diese bauten das Clubhaus aus und ließen aus den 3 9-Loch Golfplätzen einen 18-Loch Platz und einen 9-Loch Platz machen. Der von Les Furber designte 18-Loch Platz ist der beliebte Predator Course. 2010 kam dann der von Doug Carrick designte Ridge Course dazu. Beide sind mehrfach ausgezeichnet und gehören zu den besten Plätzen Kanadas. Entsprechend viele begeisterte Golfer wohnen hier:
 

Die Wohngebiete wurden ebenfalls erweitert: neben den Tips, die in einem Sharing-Konzept verkauft wurden, gibt es Oprey, Mashie und Dormie Hills. 2012 kamen die luxuriösen Falcon Point Estates hinzu und 2013 Birdie Lake Place.
Wir wohnen in Longspoon - berühmt für seine schönen Blicke auf den Okanagan Lake
 
 
Das neueste Projekt heißt Whitetail.
Die genehmigte Planung sieht den Ausbau auf bis zu 2.100 Häuser vor. Derzeit gibt es ca. 600 in Predator Ridge. Das soll also mal eine richtige kleine Stadt werden. Seit zwei Jahren haben wir eine eigene Feuerwehrstation, dann sicherlich auch bald einen richtigen Supermarkt.
Die Bauten gehen aber jetzt auf der anderen Seite der Commonage Road weiter.
Und man baut nicht nur Häuser: zusammen mit dem 2010 eröffneten Sparkling Hill Resort hat man die Landschaft so unberührt wie möglich gelassen. Rehe im Vorgarten sind hier normal. Und am Birdie Lake wurde eine Bucht so abgeschrägt, dass die einheimischen Schildkröten (Western Painted Turtle) sie bequem zur Eiablage nutzen können. Die passenden Verkehrsschilder gibt es auch:
Insgesamt gibt es auf dem Gelände von Predator Ridge 16 km ausgeschilderte Wanderwege und dieses Jahr soll die Verbindung zum Ellison Provincial Park am Okanagan Lake eröffnet werden. Am Fitnesscenter kann man sich im Sommer Mountain Bikes und im Winter Schneeschuhe ausleihen, wenn man die Wege nicht einfach wandernd erkunden will.
 
Das 25-jährige Bestehen wird den ganzen Sommer gefeiert, jeder Monat hat ein anderes Motto. Der Mai ist der kulinarische Monat, Juni der Golf-Monat, der Juli steht unter dem Motto Wellness, hier ist die Eröffnung des Ellison Connectors geplant und ein Rodeo auf der benachbarten Ranch. Die kanadische Interpretation von Wellness...
Der August steht dann unter dem Motto Haustiere (nein, nicht die Rehe) und der September ist dem Wandern und Fahrrad fahren gewidmet. Viel zu tun!
 
Ein kurzes Stück Richtung Vernon wohnen noch ganz besondere Nachbarn:
 
 



Samstag, 27. Februar 2016

Einzug

 
Jetzt war es so weit: Wir haben die ersten Tage in unserem Haus verbracht.
Die Möbel sind alle da, es fehlten nur noch so Kleinigkeiten wie Bettdecken, Handtücher, Geschirr, Gläser, Töpfe, Bügeleisen,... Das war ganz klar ein Einkaufsurlaub.
Die meisten unserer Tage sahen daher so aus:
 
 
 
Was man in Kanada so für ein Bett benötigt, füllt auch schnell mal einen Lieferwagen. Doch davon ein andermal.
 
Der Blick hat uns jedenfalls auch im Winter weiterhin begeistert:
 
 
Meistens jedenfalls
 
 
Der erste Abend war etwas unerfreulich: beim Nachbarn war alles hell erleuchtet und es spielte durchgängig auf voller Lautstärke Musik. Auf Klingeln reagierte niemand. Also sind wir die erste Nacht in das am weitesten entfernte Gästezimmer gezogen, um wenigstens etwas schlafen zu können. Am nächsten Tag klärte sich das ganze dann auf: es war niemand zu Hause. Der Besitzer ist irgendwo in der Welt und hat versehentlich auf seinem Smartphone das Home Entertainment aktiviert. Nachdem er es so auch wieder ausgeschaltet hat, konnten wir die zweite Nacht dann auch in unserem Schlafzimmer verbringen.
 
Am Ende unseres Aufenthaltes fehlen noch Teppiche und Gardinen, aber das wichtigste haben wir.
 
Hier noch ein paar Eindrücke:
 
 

 




 

 
 
 

Samstag, 19. Dezember 2015

Das Haus ist fertig

Hier nun der überfällige Post: seit Mitte November ist das Haus fertig, es stehen sogar schon ein paar Möbel darin.
Im Garten fehlen noch ein paar Pflanzen, dafür war es jetzt zu spät im Jahr, und in der Küche steht nach wie vor der Ersatz-Herd. Der wird aber noch ausgetauscht.

So sieht das Haus jetzt von vorne aus:
und so von hinten:
 
Das Wetter war im November natürlich nicht mehr so überragend. Angeblich kann es um die Jahreszeit auch durchaus vorkommen, dass der Flughafen von Kelowna mal ein paar Tage geschlossen ist. Der Blick ist trotzdem schön:
 
 
 
Jetzt kommt der Rundgang durchs Haus:
 
Im Wohnzimmer stehen schon ein paar Möbel

In Küche und Essbereich fehlen sie noch:

Das Gäste-WC hat eine Leuchte mit Swarovski-Kristallen - eine kleine Reminiszenz an das Swarovski-Hotel auf dem Gelände :-) 
Ins Arbeitszimmer werden wir wahrscheinlich Möbel aus Deutschland bringen lassen. Hier sind lichtfilternde Blinds angebracht. Der Raum zeigt nicht nur zur Straßenseite, sondern vor allem nach Süden. Wenn man ihn im Sommer nutzen möchte, ist das wohl ausgesprochen sinnvoll.
In unserem Schlafzimmer wird dann demnächst auch ein Bett stehen, das diesen Matratzenturm aufnimmt.
Selbst aus dem Bad hat man einen schönen Blick. Und die in der Bauzeit doch etwas in Mitleidenschaft gezogene Badewanne ist sauber und repariert.
Die Treppe runter ist dann der Terrace Room, mit Bar und Weinkühlschrank.
Hier kommt noch ein gemütliches Sofa hin, und ein Fernseher oberhalb des Kamins. Das wird dann Nordamerika-typisch der informelle Familienbereich des Hauses.
Hier unten sind auch die Gästezimmer. Die kriegen auch noch Betten und Schränke. Das größere hat sogar eine eigene Ankleide. 
Und Bäder gibt es natürlich auch.

 
Zum Abschluss noch ein Blick über den Golfplatz in Winterruhe.